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Portrait Franz Sebgers.PNGBild: Netzwerk Kirchheimer Forum 2030

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Zunehmende Armut, soziale Ungleichheit und Abstiegsängste...

04. Apr 2019 – 19:30 Uhr , Kath. Gemeindehaus St. Ulrich, Lindachallee 29, Kirchheim

... spalten die Gesellschaft, fördern den Rechtspopulismus und gefährden die Demokratie - Prof. Dr. Franz Segbers referiert zum Thema.

Was kann die Politik tun, was können wir tun, um gegenzusteuern?

Die Wirtschaft in Deutschland wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt. Trotzdem nimmt die Armut zu. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – beim Einkommen und beim Vermögen. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung fürchten einem sozialen Abstieg. Die untere Mittelschicht wird kleiner. Ein Aufstieg durch Bildung ist für junge Menschen heute schwieriger als für die Generation ihrer Eltern. Soziale Benachteiligung wirkt sich auf die Bereitschaft aus, sich politisch zu beteiligen und die Demokratie zu unterstützen. Das Wahlverhalten hängt eng mit dem sozio-ökonomischen Status zusammen.

Die geringere Wahlbeteiligung der weniger Privilegierten führt zu einem Teufelskreis. Den politischen Strategen der Parteien ist bekannt: die sozialen Schichten mit geringem Einkommen und/oder niedrigerem Bildungsgrad beteiligen sich vergleichsweise selten an Wahlen. Die Parteien stimmen deshalb ihr politisches Angebot auf die Mittelklassen ab. Diese Lücke nutzen die Rechtspopulisten.

Bei der letzten Landtagtagswahl in Sachsen haben beispielsweise nicht nur mehr als 24 Prozent der Wähler die AfD gewählt. Knapp 40 Prozent der Wahlberechtigten haben gar nicht an der Wahl teilgenommen. Bei der Landtagswahl 2016 in Mecklenburg-Vorpommern hat die AfD ein Zehntel der Nichtwähler an die Wahlurnen gebracht. Wahlanalysen der Landtagswahlen 2016 belegen außerdem: die AfD gewinnt bei Arbeitslosen und Arbeitern überdurchschnittlich viele Stimmen. Nicht unwahrscheinlich ist, dass sich die AfD bereits bei den Europawahlen und Landtagswahlen 2019 verstärkt als Partei des Sozialprotektionismus präsentieren wird.

Diese Entwicklung gefährdet mittel- und langfristig die Stabilität der Demokratie in Deutschland.

Was kann/muss die Politik tun und was können wir tun, um gegenzusteuern? Auf diese Frage gibt uns der Referent Antworten in Form von Diskussions- und Handlungsimpulsen.

Zu den Veranstalter*innen gehört neben der attac Regionalgruppe Kirchheim, der GEW Esslingen-Nürtingen auch die pax christi Basisgruppe Kirchheim.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Referenten finden Sie auch im Einladungsschreiben (rechts im Download-Bereich).
 

Zeiten

  • 04. Apr 2019 – 19:30 Uhr

Adresse

  • Kath. Gemeindehaus St. Ulrich, Lindachallee 29, Kirchheim